Schockraumtraining stärkt die Notfallversorgung
Im Ernstfall schnell und sicher handeln
Um im Ernstfall schnell, sicher und koordiniert handeln zu können, sind regelmäßige und realitätsnahe Schockraumtrainings für Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte unverzichtbar.
Im Evangelischen Krankenhaus Herne, das Teil des EVA Ruhr (Evangelischer Verbund Augusta Ruhr) mit sieben Klinikstandorten in Bochum, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Hattingen, Herne und Witten ist, werden diese Trainingsmaßnahmen gezielt durchgeführt, um lebensbedrohliche Situationen wie schwere Traumata, akute Blutungen oder Thoraxverletzungen unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren. Dabei stehen nicht nur medizinisches Fachwissen und technische Fertigkeiten im Fokus, sondern vor allem Teamarbeit, klare Abläufe, strukturierte Kommunikation und Handlungssicherheit unter hohem Zeitdruck.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem praxisnahen Arbeiten mit realitätsgetreuen anatomischen Modellen sowie mit professionell geschminkten Darstellerinnen und Darstellern des Arbeiter-Samariter-Bundes. Diese realistischen Szenarien vertiefen das Verständnis für menschliche Anatomie und Gewebeverhalten erheblich und tragen nachweislich zur Verbesserung der Behandlungsqualität bei. Davon profitieren unmittelbar die Patientinnen und Patienten.
Für die Herner Bevölkerung bedeutet dieses Engagement vor allem eines: mehr Sicherheit. Schnellere Entscheidungen, eingespielte Teams und optimierte Abläufe führen zu einer noch besseren Versorgung im medizinischen Notfall. Dr. Mike Thompson, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme, betont: „Schockraumtraining entfaltet seinen größten Nutzen, wenn es im eigenen Arbeitsumfeld stattfindet. So lernen die Teams, ihre gewohnten Abläufe, die vorhandenen Instrumente und die räumlichen Gegebenheiten wirklich sicher zu beherrschen. Der Schockraum wird täglich genutzt – und genau dort muss auch regelmäßig geübt werden. Wiederholung schafft Routine, und Routine schafft Sicherheit für unsere Patientinnen und Patienten.“
