24.01.2020 11:03

Therapie bei fortgeschrittenem Lungenkrebs

Thoraxsymposium am 1. Februar in Bochum zeigt Optionen auf


Ob neue Substanzen, Roboter-Chirurgie oder künstliche Intelligenz – die Thoraxmedizin entwickelt sich in einem rasanten Tempo. Dr. Erich Hecker, Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie am Evangelischen Krankenhaus Herne, lädt am 1. Februar 2020 zum Thoraxsymposium ein, um gemeinsam mit Experten eine Auswahl der neuesten Verfahren kritisch zu beleuchten.

Ein Thema, das die Mediziner in den Krankenhäusern vor große Herausforderungen stellt, ist der Wettkampf unter den Multiresistenzen und den damit verbundenen Therapiestrategien. Dazu gehört vor allem ein bewusster Umgang mit Antibiotika.

Bei der Therapie fortgeschrittener Lungenkrebsstadien werden nahezu monatlich neue Substanzen bzw. Therapieverfahren zugelassen und machen es den Medizinern schwer, für ihre Patienten die richtige Wahl zu treffen. Hier will das Thoraxsymposium eine Übersicht präsentieren, um den teilnehmenden Medizinern eine Orientierungshilfe zu bieten.

Als geradezu „historisch“ bezeichnet Tagungsleiter Dr. Hecker den Wandel, den die Thoraxchirurgie durchmacht. Die klassisch offene Thoraxchirurgie kommt kaum noch vor, da heute in erster Linie minimalinvasiv operiert wird. Und auch hier beginnt ein Verdrängungsprozess - hin zur High-End-Stufe der Roboter-Chirurgie.

Für die Fachtagung zeichnen neben Dr. Erich Hecker die Chefärzte Prof. Dr. Santiago Ewig, Prof. Dr. Eckhard Müller, Prof. Dr. Dirk Behringer und PD Dr. Stefan Köhnemann verantwortlich. Gemeinsam koordinieren sie das mehrfach zertifizierte Thoraxzentrum Ruhrgebiet. Die Zentrumsmedizin wird unter dem Aspekt Screening, Verbesserung der Ergebnisqualität, Big-Data-Analysen und Einbindung künstlicher Intelligenz ebenfalls ein Themensegment auf dem Symposium darstellen. Die Veranstaltung am 1. Februar findet von 9 bis 16 Uhr in der Stadtparkgastronomie Bochum, Klinikstraße 41, statt.



 





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