Ursula Commandeur | Gretel Schmitt-Buse

Keramische Plastiken – Freie Malerei

September 2015 – Januar 2016


Ursula Commandeur

Aus dem Spannungsverhältnis heterogener Materialien sowie handwerklicher Virtuosität und spielerischer Fabulierlust beziehen die von Ursula Commandeur geschaffenen Objekte ihren eigentümlichen Reiz.
Die aus Porzellan und Draht gefertigten Reliefs und frei im Raum positionierten Arbeiten sind reine Phantasieschöpfungen, gleichwohl sich Assoziationen zu Naturgebilden einstellen. Die Künstlerin bevorzugt dabei die Kontrastierung von Weiß und Schwarz.
Fasziniert und irritiert zugleich kann sich der Betrachter der suggestiven Wirkung der Keramiken kaum entziehen.

Gretel Schmitt-Buse

Gretel Schmitt-Buse steht mit ihrer Malerei im Wesentlichen in der Tradition der informellen Malerei und des abstrakten Expressionismus. Sie verzichtet meist auf gegenständlich deutbare Elemente oder setzt sie in eine Symbolsprache um. Dabei arbeitet sie mit einer erstaunlich zurückhaltenden, gedämpften Farbigkeit mit feinsten lasierenden Übermalungen und Farbschüttungen. Die Bilder zeigen fragmentarisch gegenständlich zu deutende Strukturen, wie das Motiv der Leiter, des Kreuzes und des kosmischen Himmelskörpers.
Non-figurativ, abstrakt expressiv bzw. lyrisch meditativ, gestisch betont könnte man die Arbeiten von Gretel Schmitt-Buse beschreiben.