Anästhesiologie am EvK Herne

Anästhesiologie

Zu jeder Operation gehört eine Anästhesie, eine Betäubung, die bei dem Patienten für Schmerzfreiheit sorgt.

Am Evangelischen Krankenhaus Herne gibt es ein Team von Fachärzten und Pflegekräften, die mit den neuesten Substanzen und medizintechnischen Geräten arbeiten, um stets das optimale Verfahren für jeden Patienten anbieten zu können.

Weitere Informationen zum Thema Anästhesie finden Sie auch auf den Seiten der Fachgesellschaft.

Leitung

Sekretariate

Sekretariat Herne-Mitte

Alexandra Taubald
Sofia Walter
Wiescherstraße 24
44623 Herne
Fon 02323.498-2061
Fax 02323.498-2486
ains(at)evk-herne.de

Sekretariat Herne-Eickel

Susanne Kropp
Hordeler Straße 7-9
44651 Herne
Fon 02323.4989-2396
Fax 02323.4989-2397
anaesthesiologie(at)evk-herne.de

Team

Oberärztinnen und -ärzte

Dr. med. Nils Grote (Leitender Oberarzt)
Christian Hildebrandt (Leitender Oberarzt)

Dr. med. Sandra Dietel
Dino Lehmann
Dr. med. Frank Möller
Thomas Reinken
Matthias Schmauß, EDIC
Dr. med. Alexander Schönfeld
Dr. med. Uwe Sczepanski
Dr. med. Astrid Thompson

Unser Team

... wird verstärkt durch 10 Fachärztinnen/-ärzte,
6 Assistenzärzte in Weiterbildung sowie
zahlreiche Gastärzte im Rahmen von Hospitationen.

Behandlungsspektrum

Anästhesieverfahren

Man unterscheidet zwischen Allgemeinanästhesien und Regionalanästhesien. Die Allgemeinanästhesie ist identisch mit einer Narkose, während die Regionalanästhesie nur eine örtliche Betäubung darstellt. Dazu zählen das rückenmarksnahe Blockadeverfahren oder die periphere Leitungsblockade, z.B. zur Betäubung eines Armes.
Die Narkosemittel werden nicht nur intravenös, sondern auch inhalativ angewandt. Hierbei wird dem Patienten das Anästhetikum über eine Gesichtsmaske oder einen Beatmungsschlauch zugeführt.

Prämedikationsambulanz

Wichtig für jeden Eingriff ist das Vorgespräch zwischen Anästhesist und Patient. Dieses findet in der Prämedikationsambulanz statt oder direkt auf der Station. Durch eingehende Fragen zur persönlichen Krankengeschichte und der körperlichen Verfassung kann der Narkosearzt das optimale Betäubungsverfahren auswählen.

Überwachungsmaßnahmen

Der Anästhesist ist während des kompletten Eingriffs an der Seite des Patienten, um Herz, Kreislauf und Atmung zu überwachen. Dazu zählt u.a. eine präzise Analyse der Ein- und Ausatemluft, um eine optimale Sauerstoffversorgung sicher zu stellen.
Im Aufwachraum werden die Überwachungsmaßnahmen je nach Schwere des Eingriffs ein bis drei Stunden weiter fortgeführt. Über Monitore werden Herzfrequenz, Blutdruck und Sauerstoffversorgung überprüft, dazu kommt in Einzelfällen auch noch die Kontrolle der Laborwerte.

Bluttransfusionen

Ein gesunder junger Mensch ist ion der Lage, auch einen größeren Verlust von bis zu 2,5 Liter Blut ohne eine Transfusion zu verkraften. Bei Menschen mit einschränkenden Erkrankungen wie z.B. Herzschwäche, greift man bei größeren Eingriffen auf Blutkonserven zurück. Um Unverträglichkeiten auszuschließen, wird das Blut kurz bevor es bei einer Operation eingesetzt wird, im krankenhauseigenen Labot mit dem Blut des Empfängers gemischt und untersucht.

Intensivtherapie

Handelt es sich um einen größeren Eingriff, wird der Patient auf der Intensivstation weiter betreut. Rund um die Uhr ist speziell ausgebildetes Personal präsent. Ist eine künstliche Beatmung unumgänglich, so gibt es zwei Verfahren. Im ersten Fall erfolgt die Beatmung über einen Tubus (Beatmungsschlauch), der in der Luftröhre liegt. Als Übergangsverfahren, wenn ein Tubus nicht mehr notwendig ist, der Patient aber noch nicht ausreichend in der Lage ist, eigenständig zu atmen, kann der Beatmungshelm oder die Beatmungsmaske eingesetzt werden. Beide Varianten bieten mehr Bewegungsfreiraum als ein Tubus und werden von den Patienten als angenehm empfunden.
Eine künstliche Beatmung erfolgt immer nur so lange bis die Lunge wieder eigenständig arbeiten kann.

Schmerztherapie

Treten nach einer Operation Schmerzen auf, verabreicht der Anästhesist dem Patienten per Katheter präzise dosierte Medikamente. Die Therapie kann aber auch in Tablettenform erfolgen. Über die einzelnen Gaben wird  streng Protokoll geführt, um spontan reagieren und die Dosis oder Kombination der Mittel verändern zu können.
Patienten, die ihre Medikamentengabe nach individuellem Bedarf selbst regulieren möchten, erhalten Schmerzpumpen (PCA). Eine zu hohe Medikamentendosis ist dabei nicht zu befürchten, da eine festgeschriebene Programmierung die Mengengabe begrenzt.

Weiterbildungsermächtigungen

  1. Volle Weiterbildungsermächtigung (60 Monate): Facharztkompetenz Anästhesiologie
  2. Volle Weiterbildungsermächtigung (24 Monate): Spezielle anästhesiologische Intensivmedizin
  3. Weiterbildungsermächtigung für 6 Monate in der Notfallmedizin

Wissenschaftliche Aktivitäten