Neurologie EvK Herne

Neurologie

Ein gesundes Nervensystem stellt den Informationsaustausch zwischen Gehirn und Körper sicher. Unsere Kliniken für Neurologie therapieren sämtliche Störungen des zentralen und peripheren Nervensystems. Das zentrale Nervensystem liegt innerhalb des Schädels und des Rückenmarks, das periphere Nervensystem reguliert die inneren Organe und ist verantwortlich für körperliche Empfindungen und Bewegung.

Eine zentrale Rolle in unserem Leistungsspektrum spielt die Behandlung des Schlaganfalls. Speziell geschultes Fachpersonal ist in unserer Stroke Unit im Einsatz, um jede Therapiemöglichkeit zu nutzen, die Folgen eines Schlaganfalls zu mildern. Weitere wichtige medizinische Schwerpunkte liegen bei der Behandlung von Multipler Sklerose und Parkinson.

Leitung

Dr. Sylke Düllberg-Boden

Dr. Lars Keller

Dr. med.
Sylke Düllberg-Boden
Chefärztin

Dr. med.
Lars Christian Keller
Leitender Abteilungsarzt

Team

Tobias Höhle, Oberarzt
Rainer Lamsfuß, Oberarzt
Stefan Fest, Oberarzt
Anja Ranft, Oberärztin

Sekretariate

Sekretariat Herne-Mitte

Margarethe Caspers, Hedy Marggraf
Andrea Syska, Bettina Weise
Fon 02323.498-2031
Fax 02323.498-2483

Sekretariat Herne-Eickel

Birgit Vogt
Fon 02323.498-92221
Fax 02323.498-92411

Behandlungsspektrum

Akuter Schlaganfall

Stroke Unit am EvK Herne

Eine rasche und effiziente Diagnostik und Therapieeinleitung von Schlaganfallerkrankungen kann nur in einer spezialisierten Behandlungseinheit wie der Stroke Unit erfolgen. Wesentlich ist hier die intensive Betreuung der Patienten. Rund um die Uhr werden die Schlaganfallerkrankten an sechs Monitorplätzen beobachtet, um stets sofort reagieren zu können, falls eine Veränderung eintritt. Bedeutender Bestandteil des Stroke-Unit-Konzepts ist eine enge Verzahnung der verschiedenen Fachrichtungen und Arbeitsbereiche. Die Patienten werden interdisziplinär in enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin versorgt. Zum Team der Stroke Unit gehören Ärzte, Pflegefachkräfte, Therapeuten und Sozialarbeiter.

Das Übungsprogramm für die Schlaganfallpatienten beginnt zu einem sehr frühen Zeitpunkt und ist individuell auf die Belastbarkeit der Betroffenen ausgerichtet. Hierbei erlernt der Patient mit physio-, ergo- und sprachtherapeutischer Unterstützung die Folgen eines Schlaganfalls zu vermindern.
Die Sozialberatung des EvK klärt Patienten und Angehörige umfassend über verschiedene Unterstützungs-, Hilfs- und Fördermöglichkeiten auf und bereitet gemeinsam mit dem therapeutischen Team die Entlassung des Schlaganfallpatienten in eine Rehabilitationseinrichtung, nach Hause oder in eine pflegerische Institution.

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Parkinson und Demenzerkrankungen

Neurologische neurodegenerative Erkrankungen Parkinson Demenz EvK Herne Therapie

Bei manchen Erkrankungen kommt es zu einem Absterben von Nervenzellen oder Nervenzellenverbänden. Dies führt zu Erkrankungen wie Parkinson oder Demenzen. Durch frühzeitige Diagnostik kann z.B. bei der Parkinson-Krankheit eine Therapie eingeleitet werden, die den Erkrankten nicht nur eine Normalisierung ihrer Lebenserwartung, sondern auch eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität beschert.

Ebenso ist es bei Demenzerkrankungen wichtig, frühzeitig eine richtige Diagnose zu stellen. Bei dem Großteil der degenerativen Demenzformen vermag die rechtzeitige Therapie der Gedächtnisstörung sowie der begleitenden Symptome, z.B. Depression, Angst und Unruhe, den Verlauf günstig zu beeinflussen. Das bedeutet für die Patienten einen wesentlichen Gewinn an Lebensqualität und für die Angehörigen oftmals eine erhebliche Entlastung.

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Nervenentzündungen

Zum vielseitigen Aufgabengebiet der Neurologen am EvK Herne gehört nicht nur die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des zentralen Nervensystems (Gehirn oder Rückenmark), sondern auch die Erkrankung peripherer (in den äußeren Zonen des Körpers liegender) Nerven oder der Muskeln.

Die häufigste Krankheit ist hier die Neuropathie, eine Nervenentzündung, die zu Taubheitsgefühlen, Missempfindungen, Schmerzen oder Lähmungserscheinungen führen kann. Ursachen sind oft Diabetes mellitus oder Alkohol. Im Falle einer Diabeteserkrankung ergibt sich eine fachübergreifende Betreuung des Patienten gemeinsam mit den Diabetologen des EvK.

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