HNO-Belegabteilung EvK Herne

Hals-Nasen-Ohren-Belegabteilung

Eine Sonderform der Klinik am Evangelischen Krankenhaus Herne bildet unsere Belegabteilung. Unsere fünf Fachärzte der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde versorgen ihre Patienten grundsätzlich in niedergelassenen Praxen. Steht jedoch ein operativer Eingriff an, so führen die Belegärzte diesen im EvK Herne-Mitte aus. Dort haben sie 6 Betten zur Verfügung, während ambulante Eingriffe in Herne-Eickel im Ambulatorium stattfinden.

Einen wichtigen Schwerpunkt im Leistungsspektrum der HNO-Spezialisten bildet die Entfernung von Polypen bei Kindern sowie die Entfernung von Mandeln bei Kindern und Erwachsenen. Darüber hinaus geht es bei den operativen Eingriffen unserer HNO-Spezialisten um dauerhafte Abhilfe beim Schnarchen oder bei altersbedingtem Hörverlust.

Belegärzte

Dr. med. Hanno Schäfers
Ender Öztürk
Dr. Carin Scherer-Kohsik (Vertretungsärztin)

Hauptstraße 91
44651 Herne
Fon 02325.3911
Fax 02325.3943

Behandlungsspektrum

Stationäre Behandlung

  • von Hörsturz-, Tinnituserkrankungen
  • Störungen des Gleichgewichtsapparates
  • Panendoskopien z.B. zum Ausschluss von bösartigen Neubildungen im Bereich des Nasenrachenraumes, des Rachens, des Speiseröhreneinganges und des Kehlkopfes sowie der Trachea (Luftröhre)
  • Tonsillektomien
    Auch bei Kindern gewinnt dieser Eingriff in letzter Zeit wieder mehr an Bedeutung, da hyperplastische, also sehr große, Tonsillen (Mandeln) z.B. auch in ganz jungen Jahren zu Schlafapnoen bereits führen können.
  • Kehlkopfeingriffe, z.B. Cysten- und Polypenentfernungen (mit Intubation oder Jetbeatmung) auch mikrochirurgisch unter dem Zeiss Operationsmikroskop
  • Operationen des Septums (Nasentrennwand) und der Nasennebenhöhlen, auch mikrochirurgisch unter dem Zeiss Operationsmikroskop
  • Tympanoplastiken (Trommelfellaufbau mit körpereigenem Ersatzmaterial (z.B. aus Ohrknorpel), mikrochirurgisch unter dem Zeiss Operationsmikroskop
  • Abklärung einer Rhonchopathie (Schnarcherkrankung), z.B. im Rahmen eines OSAS (obstruktives Schlafapnoesyndrom) mittels Aufsuchen des/der Schnarchgenerators/en sowie Durchführung aller damit in Verbindung stehenden operativen Maßnahmen, z.B. auch zur Reduzierung des Beatmungsdruckes bei einer nCPAP-Therapie (Maskenbeatmung bei Patienten mit einem Schlafapnoesyndrom) und zur Reduzierung bzw. zur Beseitigung der Schnarchprobleme

    Zur Durchführung des diagnostischen Eingriffes steht uns im Rahmen einer Propofolsomnoendoskopie (Propofol = das Medikament, das den Patienten in einen schlafähnlichen Zustand versetzt, Somno = Schlaf, Endoskopie = Hineinschauen – hierbei wird der Patient in einen Schlafzustand versetzt. Mit einer flexiblen Optik wird über die Nase der Rachen inspiziert und der Ort der Schnarchentstehung erkannt) ein audiovisuelles Aufzeichnungsverfahren (AIDA System) zur Verfügung.
  • Nasenbeinrepositionen nach Nasenbeinfrakturen mit resultierenden Schiefständen der Nase und auch Nasenkorrekturen
  • Weichteileingriffe im Kopf-Hals-Bereich, Entfernungen von Gewebsneubildungen und auch konservative sowie operative Behandlungen von Speicheldrüsenerkrankungen
  • Anpassung von teilimplantierten Hörgeräten, so z.B. Einsetzung einer Titanhülse von retoaurikulär (hinter dem Ohr) bis in den Gehörgang reichend, um ein kleines, kaum sichtbares Hörgerät hinter dem Ohr aufzustecken

Tagesstationäre Behandlung

  • Adenotomien (Polypenentfernung) - der so operierte kleine Patient kann noch am gleichen Tag die Klinik verlassen

Hinweise

Derzeit werden kleinere Eingriffe (z.B. Adentomien) noch nicht ambulant sondern tagesstationär durchgeführt.

Bei beispielsweise einer stationär durchgeführten Tonsillektomie besteht die Möglichkeit zur Unterbringung in Mutter-Vater-Betten. Die Kostenübernahme erfolgt problemlos über die gesetzliche Krankenversicherung.
 
Übrigens: Die Belegabteilung bietet für Kindergärten Führungen über die Kinder-/HNO-Station an.
Wer Interesse an diesem Angebot hat, kann gerne Kontakt mit uns über die Pforte unter Telefon 02323.498-0 aufnehmen.